Unser Leitbild soll beschreiben, wofür unsere Schule steht und was uns wichtig ist. Es soll uns durch den Schulalltag leiten, ein Vorbild sein und uns zeigen, wie wir uns verhalten sollen.
In den Schuljahren 2017/2018 und 2018/2019 haben wir ein neues Schulleitbild entwickelt, und mit einem Schulfest im Juii 2019 feierlich eingesetzt.
Unser Leitbild steht unter dem Motto "BE ALBERT". Diese Schwerpunkte leiten uns durch den Schulalltag:
A -> Achtsamkeit
L -> Lernfreude
B -> Bedachtsamkeit
E -> Ehrlichkeit
R -> Respekt
T -> Talent
Wir setzen unsere Leitsätze durch folgende Maßnahmen um
Das soziale Kompetenztraining wird in den Klassen 5 unter Mitarbeit der an der Schule tätigen Sozialarbeiterin durchgeführt. Die Schüler lernen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Empathie gegenüber anderen Menschen zu entwickeln. Sie werden angehalten, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Sie entwickeln ein Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl. Der Anonymität und Isolation - weitverbreiteten Phänomenen unserer Gesellschaft - wird entgegengewirkt.
Im Rahmen des sozialen Kompetenztrainings wird der Klassenrat eingeführt und in allen höheren Klassen weitergeführt.
Im Klassenrat wird die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit trainiert, die Empathie anderen Menschen gegenüber geschult. Er ist ein wesentliches Instrument, um ein positives Unterrichtsklima und eine förderliche Arbeitsatmosphäre zu erlangen.
Ziel der Streitschlichtung ist es, die grundlegenden Rechte von Schülern zu verwirklichen. Insbesondere sind dies: Das Recht auf einen respektvollen Umgang miteinander sowie das Recht auf eine gewaltfreie Lösung auftretender Konflikte.
Zur Verwirklichung dieser Rechte werden die alltäglichen Konflikte der Schüler aufgegriffen und bearbeitet. Diese Konflikte und ihre Bearbeitung sind sowohl beim aufsuchenden Schüler, als auch bei dem Schülermediator eine wertvolle Gelegenheit zur Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen und zur Vermittlung verbindlicher Werte.
Die Streitschlichtung findet in Kooperation mit dem angrenzenden Max – Planck -Gymnasium statt.
Wir wollen die Eigeninitiative und Selbstständigkeit unsere Schüler fördern. Unser Ziel ist ein Verbundsystem aus lebendigem Wissen, geistigem Können, flexiblen Fertigkeiten und Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen und wertbewusstem Handeln.
Dazu haben wir ein fächerübergreifendes Curriculum für Methoden-, Kommunikations- und Lernkompetenzen für die Klassen 5-9 entwickelt. Die Erarbeitung der Bausteine erfolgt in Klasse 5 während sogenannter Schwerpunktwochen, in den übrigen Klassen an Schwerpunkttagen durch ein Klassenlehrerteam. Durch verbindliche Verankerung der Bausteine in den Unterricht in Laufe des Schuljahres, der in der Klasse unterrichtenden Lehrer, wird sichergestellt, dass alle Bausteine im Laufe des Schuljahres spiralcurricular wiederholt werden.
Die Unterrichtsorganisation gestalten wir so:
In den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik wird wöchentlich eine Intensivstunde durchgeführt, die besonders der Behebung von Schwächen und der Förderung von Stärken dienen soll.
Diese Intensivstunden ermöglichen
Durch dieses Konzept der individuellen Förderung hoffen wir, die Zahl der Schüler, die eine Klassenstufe wiederholen müssen, substanziell zu vermindern.
Es ist notwendig, dass in den geteilten Klassen, die oft für diese Intensivstunden notwendig sind, eine moderne Lehr- und Lernkultur – eigenverantwortliches Lernen, teamorientiertes Lernen, selbsttätiges Lernen – geübt wird. Auch dazu dient unser Methodentraining.
Zwangsläufig ergibt sich durch diese Intensivstunden ein höherer Raumbedarf.
Eine neue Schwerpunktsetzung erwächst der Albert-Schweitzer-Realschule durch das von uns selbst erarbeitete Schulcurriculum. Die Erweiterung des Repertoires, die Vertiefung und Intensivierung der im Kerncurriculum erworbenen Kompetenzen, soll durch projektorientiertes Lernen erfolgen.
Schülerpatenschaften
Mithilfe bei der Pausenaufsicht
Betreuung des Aquariums
Schülerzeitung
Mithilfe im Schülercafe
Bewegte Pause
Schulturniere
Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft, in der das Miteinander nach Kräften gefördert wird, in der Verantwortung erlebt wird, in der Sozialkompetenz gelebte Alltagspraxis ist.
Die in den oben erwähnten Aktionen erlebte Gemeinsamkeit dient dazu, die sozialen Kompetenzen der Schüler zu fördern und Identifikationsmöglichkeiten mit der Schule zu schaffen.
Was hat Sozialkompetenz mit Sport zu tun? Sehr viel, wenn man darunter nicht nur das Erlernen bestimmter Techniken versteht.
Gemeinsam mit anderen Entscheidungen zu treffen ist hier angesagt. Der Schüler hat die Gelegenheit Fehler machen zu können, etwas auszuprobieren. daraus zu lernen und seine Strategien zu verändern. Der Schüler lernt mit Misserfolgen und den resignativen Stimmungen, die mit dem Misserfolg einhergehen können, umzugehen.
Wir haben eine zusätzliche Sportstunde in der Klasse 7 angesiedelt, in der auch pädagogische Themen behandelt werden, weil wir feststellen, dass durch den Beginn der Pubertät viele Schüler, die in den Vorjahren erlernten sozialen Fertigkeiten und Fähigkeiten mittels anderer Zugangskanäle wiederholen und festigen müssen.
Zusätzlich wird eine klassenübergreifende Sport-AG angeboten.
Unsere Welt wächst immer mehr zusammen, wird vernetzter und globaler. Interkulturelle Kompetenz wird mit dem Schulabschluss mehr und mehr vorausgesetzt. Wir wollen, dass sich unsere Schüler in dieser Welt zurechtfinden und über den eigenen Horizont sehen können. Es ist unser Ziel, dass unsere Schüler Offenheit und Verständnis für andere Lebensweisen und Kulturen entwickeln
Durch den Schüleraustausch mit Frankreich haben unsere Schüler Gelegenheit die erlernte Sprache anzuwenden, sowie das Leben und Arbeiten in einer französischen Familie und der Schule des Nachbarlandes zu erleben.
Angedacht sind ferner eine Partnerschaft mit einer schwedischen Schule, sowie weitere Projekte, die obige Ziele fördern.
Die Schulsozialarbeit unterstützt die pädagogische Arbeit an der Albert-Schweitzer-Realschule. Drei wesentliche Bausteine des Konzeptes sind: